Patientenmanagement

Das cosymed Klinik-Informations-System ist ein flexibles Management-System welches bei Projekteinführung und bei Bedarf auch während der gesamten Nutzungsdauer individuell an Ihre Prozesse angepasst werden kann. Im Bereich des Patientenmanagements bietet unser System dabei folgende grundsätzlichen Möglichkeiten:

  • Aufnahme und Entlassmanagement
  • Grafische Stationskommunikation
  • Grafische Belegungsplanung
  • Automatische Leistungs- und Tarifzuordnung
  • Verwaltung von Begleitpersonen
  • Kostenträgerverwaltung
  • Kostengarantieüberwachung
  • Diagnosen- und Prozedurenmanagement
  • Erfassung von Entbindungen und Säuglingen
  • Individuelle Erstellung von Aufnahmeverträgen, Aufnahme- und Entlassmitteilungen, Patienten-Stammblatt usw.
  • Individuelle Erstellung von Statistiken
  • Benutzergesteuerte Auswertung von Patienten- und Kostenträgerdaten






Bundeseinheitliche Entlassmanagement

Seit Oktober 2017 sind alle Kliniken, welche stationäre Patienten behandeln, zur Durchführung eines Entlassmanagements verpflichtet, um frühzeitig etwaige Versorgungsdefizite und / oder -lücken zu erkennen.

Im Rahmen der Änderungsvereinbarung (Stand 06.06.2017), welche zwischen der DKG, der KBV und dem GKV-Spitzenverband geschlossen wurde, wurden vorallem Änderungen bzw. erhöhte Anforderungen an die krankenhausinternen Prozesse gestellt.

cosymed unterstützt Sie dabei diese Anforderungen so effizient wie möglich umzusetzen und somit den zusätzlicen Abstimmungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei bietet cosymed folgende Leistungsmerkmale im Rahmen des Entlassmanagement an, welche individuell auf Ihre Krankenhausprozesse absgestimmt werden können.

  • Ausgabe der geforderten Patientenformulare wie Einwilligungserklärung und Informationsschreiben
  • Dokumentation des Assessments wahlweise nach Bartel-, Brass- und/oder EVA-Index sowie nach Maßgabe des TuG-Scores.
  • Dokumentation der Teilnahme am Entlassmanagements und Visualisierung dieser Information direkt am Patienten
  • Bereitstellung der teilnehmenden Patienten je nach Assessment-Ergebnis am Arbeitsplatz des klinikinternen Sozialdienstes bzw. dem Überleitungsmanagement.
  • Dokumentation des Protokolls zum Entlassmanagements mit automatischer Ablage des Protokolls im cosymed Dokumentenarchiv.
  • Bereitstellung eines vorläufigen Arztbriefes mit den geforderten Mindestinhalten im Rahmen der Briefschreibung.
  • Ausgabe von Verordnungen (Muster 1, 8, 12, 13, 14, 15, 16, 26 und 27) durch unser integriertes Partnersystem Medical-Office

TElematikinfrastruktur

Der Begriff Telematikinfrastruktur bedeutet die Vernetzung verschiedener IT-Systeme zur Verknüpfung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Die TI vernetzt dabei alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung. 

Seit Dezember 2018 ist cosymed zur Teilnahme an der Telematikinfrastruktur (TI) zugelassen. Derzeit werden von cosymed die Verfahren zum Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), zum Notfalldatenmanagement (NFDM) und zum elektronischen Medikationsplan (eMP) unterstützt.

Online Abgleich der Versichertenstammdaten (VSDM)

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ermöglicht den niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern in Echtzeit automatisiert zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind bzw. ob ein gültiges Versicherungsverhältnis besteht.
Quelle: gematik










Notfalldatenmanagement (NFDM)
 
Eine der ersten medizinischen Anwendungen, die der Gesetzgeber mit dem E-Health-Gesetz in der TI vorgesehen hat, ist das NFDM. Hierbei geht es darum, dass Ärztinnen und Ärzte in einem 
medizinischen Notfall wichtige notfallrelevante Informationen direkt von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) abrufen können. Dies sind beispielsweise Informationen zu Diagnosen oder zur Medikation.  

Elektronischer Medikationsplan (eMP)

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) bietet die Möglichkeit, den Medikationsplan in elektronischer Form auf der eGK zu speichern und damit die Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS-Datenmanagement) zu unterstützen.

Der eMP umfasst Patientenstammdaten wie Name und Geburtsdatum, medikationsrelevante Daten bspw. zu Allergien und Unverträglichkeiten sowie die Medikation des Patienten (sowohl verordnete als auch rezeptfreie Medikamente) und Informationen zur Einnahme (Dosis, Zeitpunkt, Häufigkeit etc.). Ebenfalls aufgeführt sind Arzneimittel, die aktuell nicht mehr eingenommen werden, jedoch in die Überprüfung der Sicherheit der Arzneimitteltherapie durch den Arzt einbezogen werden. Ziel ist es, das Risiko von arzneimitteltherapiebezogenen Problemen für den Patienten zu verringern.

Weitere Verfahren

  • Elektronische Fallakte (EFA) zur sektorenübergreifenden Dokumentation zu einem Behandlungsfall und Übertragung behandlungsrelevanter Informationen zwischen Heilberuflern möglichst ohne Medienbrüche – bei Einwilligung des Patienten.
  • Mit dem ersten Fachdienst zur Kommunikation im Medizinwesen (KIM) können Nachrichten und Dokumente schnell, zuverlässig und vor allem sicher per E-Mail ausgetauscht werden. Und das mit oder ohne Anhang. Der Versand der behandlungs-, therapie- und abrechnungsrelevanten Daten wie Arztbriefe, Befunde oder Abrechnungen erfolgt über die Telematikinfrastruktur.

Nachfolgend finden Sie weiterführende Informationen zur Telematikinfrastruktur

Sie haben weitere Fragen Rund um die Anbindung des cosymed Klinik-Informations-Systems an die TI. Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung (Kontakt).